Herkömmliche Open-Air-Veranstaltungen sind oft auf dröhnende Dieselgeneratoren und kleine Transporter angewiesen. In Berlin zeigt jetzt ein innovatives Projekt aus Eigenbau, wie die Eventkultur der Zukunft aussehen kann.

Die Rollbühne ist ein umgebautes Lastenfahrrad mit integriertem Soundsystem für eine Vielzahl verschiedener Events. Herzstück des Systems ist die autarke Stromversorgung. Angetrieben durch leistungsstarke Akkus, kommt das System ohne fossile Brennstoffe aus. Das spart CO₂ und macht die Rollbühne zum passenden Begleiter für empfindliche Ökosysteme wie Stadtparks, Waldlichtungen oder autofreie Zonen.

Während herkömmliche Aggregate zudem mit ihrem Eigengeräusch häufig die akustische Qualität mindern, liefert dieses System reinen Klang – bei Stille im Hintergrund.

Für Demo oder Pop-up-Konzert

Die Unabhängigkeit vom Stromnetz erlaubt eine Flexibilität, die mit herkömmlicher Veranstaltungstechnik nur schwer zu erreichen ist: Hinfahren, aufklappen, einschalten – die Bühne steht.

Durch die kompakte Bauweise auf einem Lastenrad erreicht die Rollbühne auch Orte, die für Pkw oder Lkw unzugänglich bleiben. Ob als lautstarkes Sprachrohr bei politischen Demonstrationen, als mobiles DJ-Set-up für Open-Air-Events oder als technisches Rückgrat für Pop-up-Konzerte im Park, die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig.

Mehr Infos:
rollbuehne.de

Dabei versteht sich die Rollbühne nicht nur als fertiges Konzept, sondern auch als Einladung zur Mitgestaltung. Bei konkretem Interesse oder Anfragen zu eigenen Projekten steht das Rollbühnen-Team mit Rat und Tat zur Seite.

Wer Unterstützung bei der technischen Umsetzung sucht oder die Vision einer mobilen, grünen Event-Infrastruktur gemeinsam weiterdrehen möchte, findet hier die Ansprechpartner, um gemeinsam den nachhaltigen Sound auf die Straße zu bringen.