Das Geheimnis eines guten Gulaschs sind einerseits viele Zwiebeln, andererseits langes und langsames Schmoren. Bei dieser Variante des Klassikers kommt zum eher deftigen Schweinefleisch frisches Sauerkraut dazu – am besten selbst gemacht (Rabe Ralf Februar 2020, S. 24). Gemeinsam mit dem Sauerrahm sorgt es für eine erfrischende Komponente. Wir lassen hier das Kraut nur ganz kurz mitschmoren und eher nur erwärmen, so behält es mehr gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.
- Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Ringe schneiden, den Knoblauch pressen oder kleinhacken. Das Fleisch würfeln.
- In einem Bräter oder anderen Topf Butterschmalz oder Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze die Zwiebeln darin andünsten, bis sie sich langsam braun verfärben.
- Das Fleisch dazugeben und einige Minuten mit anbraten.
- Salzen und pfeffern, das Tomatenmark und die Gewürze sowie den Knoblauch hinzugeben.
- Mit Weißwein ablöschen. Anschließend die Brühe hinzugeben, aufkochen lassen und zugedeckt am besten 1-2 Stunden bei niedriger Hitze schmoren lassen.
- Die Paprika in mittelgroße Stücke schneiden.
- Etwa 15 min vor Ende der Garzeit die Paprika hinzugeben, etwas mitköcheln lassen.
- Das Kraut dazugeben und kurz mitgaren, den Sauerrahm unterrühren und nochmals abschmecken.
Gern mit Petersilie garnieren. Dazu passen Pellkartoffeln genauso gut wie böhmische Knödel. Guten Appetit!
